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Finanzen · Einstieg

Kurs-Buchwert-Verhältnis und Eigenkapitalrendite gemeinsam lesen

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis, kurz KBV oder P/B, teilt den Aktienkurs durch den Buchwert je Stammaktie. Bilanzielles Eigenkapital ist eine rechnerische Restgröße nach Verbindlichkeiten, keine garantierte Liquidationszahlung. Die Eigenkapitalrendite ROE vergleicht den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn mit dem durchschnittlichen entsprechenden Eigenkapital der Periode. Beide Kennzahlen benötigen konsistente Definitionen.

Die Beispiele sind fiktiv und dienen dem Lernen. Der Text wurde mit KI-Unterstützung und redaktioneller Prüfung erstellt und ist keine persönliche Anlageberatung.

So funktioniert es

P/B zeigt, was der Markt für das ausgewiesene Eigenkapital zahlt. ROE beschreibt dagegen den damit erzielten bilanziellen Gewinn. Ein Unternehmen mit schwachen Erträgen kann unter Buchwert handeln, ohne offensichtlich günstig zu sein. Erwartete künftige Profitabilität und die für Risiken verlangte Entschädigung beeinflussen ebenfalls den Marktpreis und müssen unabhängig untersucht werden.

Stammkapital, Aktienzahl und Währung müssen zusammenpassen. Für ROE ist der Durchschnitt aus Anfangs- und Endkapital eine einfache Konvention. Große Kapitalveränderungen können einen genaueren Durchschnitt verlangen. Das Eigenkapital am Jahresende ist eine Momentaufnahme, der Jahresgewinn ein Zeitraumwert. Eine unbedachte Kombination verdeckt daher möglicherweise wichtige Veränderungen der Kapitalbasis während des Geschäftsjahres.

Rechenbeispiel

Angenommen werden 200 Millionen unverändertes Stammaktionärskapital, 10 Millionen Aktien und ein Kurs von 30. Der Buchwert je Aktie beträgt 20, P/B somit 1,5. Ein zurechenbarer Jahresgewinn von 30 Millionen ergibt 15% ROE. Ein zweites Unternehmen mit gleichem Eigenkapital und Kurs, aber 10 Millionen Gewinn, erzielt nur 5% ROE bei identischem P/B.

Aussage und Grenzen

Rückkäufe, Verschuldung, Abschreibungen und immaterielle Vermögenswerte erschweren die Deutung. Ein kleinerer Nenner kann ROE ohne bessere Geschäftstätigkeit erhöhen. Negatives Eigenkapital macht übliche Verhältnisvergleiche problematisch. Branchen unterscheiden sich in Bilanzierung und Vermögensstruktur; eine Bank und ein Softwareunternehmen lassen sich selten allein über P/B sinnvoll vergleichen.

Prüfung am Chart

Lesen Sie datierte Bilanzen separat und notieren Sie die Veröffentlichung. Betrachten Sie anschließend verfügbare abgeschlossene Wochen- oder Monatskerzen. Student Wyckoff Pro bietet Chartanalyse; es bestätigt weder bilanzielles Eigenkapital noch einen fundamental begründeten fairen Wert.

Primärquellen

Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.

Der nächste praktische Schritt

Weiter zur Analyse verfügbarer abgeschlossener Tages-, Wochen- und Monatskerzen.

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