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Trefferquote und Erwartungswert: Warum 70% keinen Gewinn garantieren

Die Quote sagt „wie oft“, nicht „wie viel im Mittel“. Eine eigene Lernstichprobe trennt beobachtetes Mittel und unbekannte Zukunft.

Alle Zahlenbeispiele verwenden erfundene Lerndaten. Es wurden keine echten Aufträge erteilt.

Alle zehn Beobachtungen festlegen

Erfundene abgeschlossene Geschäfte in gleichen fiktiven Geldeinheiten: siebenmal+1, dreimal−3 vor Kosten. Kontokapital und Kontorendite sind nicht definiert. Es sind keine realen Trades oder Student-Wyckoff-Indikatorergebnisse.

Positive Quote 7/10=70%. Durchschnittlicher Gewinn+1, Verlustbetrag 3. Verluste sind seltener, aber jeweils dreimal so groß.

Zehn erfundene Ergebnisse nach Gruppen; fiktive Geldeinheiten
GruppeAnzahlBrutto je GeschäftBruttosummeNettosumme
Positiv71.007.006.30
Negativ3-3.00-9.00-9.30

Auch Summe und Mittelwert berechnen

Gewinngruppe 7×1=7, Verlustgruppe 3×(−3)=−9. Summe−2, Mittel−0.2 je Beobachtung. Sieben positive Fälle können eine negative Summe ergeben.

Vollständige Kosten eines abgeschlossenen Hin-und-zurück-Geschäfts seien 0.1, nicht 0.1 je Seite. Zehn kosten 1; netto−3 und durchschnittlich−0.3. Ein Gewinn wird 0.9, ein Verlust−3.1.

Eine Stichprobe, verschiedene Maße
KennzahlWert
Positive Quote70%
Bruttosumme-2.00
Bruttomittel-0.20
Kosten von zehn Zyklen1.00
Nettosumme-3.00
Nettomittel-0.30

Künftige Wahrscheinlichkeit ist keine beobachtete Quote

Ein Erwartungswert gewichtet mögliche Ergebnisse mit ihren Wahrscheinlichkeiten. Für unsere festen Auszahlungen wäre bei künftiger Gewinnwahrscheinlichkeit p: E=p×1−(1−p)×3−0.1=4 p−3.1.

Null entsteht bei p=0.775 oder 77.5%. Das ist Algebra mit festen Kosten und Auszahlungen, keine echte Wahrscheinlichkeitsschätzung. Eingesetzte 0.7 ergeben das Stichprobenmittel−0.3, beweisen aber keine künftige Wahrscheinlichkeit 0.7.

Was zehn Zahlen nicht nachweisen

Die kleine Stichprobe ist erfunden. Stabilität, künftige Verlustserien, Ausführung, Slippage oder Kontorisiko werden nicht gemessen. Eine Auswahl nur guter Fälle verzerrt selbst die Quote. Dies ist keine gemessene Indikator-Trefferquote.

Veränderliche Gewinne, Verluste und Kosten brauchen ihre tatsächlichen Werte. Unsere festen+1/−3 gelten nicht überall. Abhängigkeiten und wechselnde Bedingungen bleiben eigene Fragen.

Ein vollständiges Lernprotokoll führen

Positive, negative und offene Fälle mit Regeln und Kosten erhalten. Quote, Ergebnisgrößen und Summe gleichartig vergleichen. Der Leitfaden erklärt das Speichern der Analyse; die Plattform verspricht keine solche Zukunftswahrscheinlichkeit oder automatische Handelsstatistik.

  • Quote und Ergebnisgrößen gemeinsam zeigen.
  • Gesamtkosten einmal zählen.
  • Stichprobenmittel und Erwartungswert bei unbekannten Wahrscheinlichkeiten trennen.

Primärquellen

Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.

Der nächste praktische Schritt

Student Wyckoff Pro dient zum Untersuchen abgeschlossener Bars und Speichern der Analyse. Die Plattform führt keine Geschäfte aus; Zugang und Windows-Anbindung erklärt der Leitfaden.

Speichern der Analyse kennenlernen ↗