Marketauftrag: verfügbare Preise statt Bildschirmpreis
Ein Marketauftrag soll zu verfügbaren Preisen kaufen oder verkaufen. Er zielt gewöhnlich auf zeitnahe Ausführung, garantiert jedoch keinen bestimmten Preis. Letzter Umsatz oder beste sichtbare Quotierung können sich vorher ändern. Eine große Menge kann auf mehrere Preise verteilt werden.
Handelsunterbrechungen, fehlende Gegenangebote und andere Einschränkungen verhindern eine allgemeine Garantie sofortiger Vollausführung. Typen, Handelszeiten und Regeln hängen von Handelsplatz und Vermittler ab. Die SEC-Quelle beschreibt übliche Aktienaufträge, nicht alle Instrumente aller Länder.
Limitauftrag: Preisgrenze ohne Ausführungsgarantie
Ein Kauflimit erlaubt den Limitpreis oder weniger, ein Verkaufslimit den Limitpreis oder mehr. Die Grenze garantiert keine Ausführung. Gegenangebote und Warteschlange bleiben wichtig. Eine Berührung im Chart beweist deshalb noch keinen Umsatz des eigenen Auftrags.
Menge und Gültigkeit sind gesondert anzugeben. Der Rest kann gemäß Anweisung und Regeln weiter warten oder verfallen. Ein Stoppreis ist eine andere Bedingung; nicht jeder Auftrag mit „Stop“ ist ein gewöhnlicher Limitauftrag.
| Anweisung | Preisbedingung | Nicht garantiert |
|---|---|---|
| Market | Verfügbarer Ausführungspreis | Bestimmter Preis und sofortige Vollausführung unter allen Umständen |
| Kauflimit | Limit oder niedriger | Ausführung oder gesamte Menge |
| Verkaufslimit | Limit oder höher | Ausführung oder gesamte Menge |
Fünf Einheiten bei Ask 50.10 USD
Alle Zahlen sind erfunden, die Provision wird mit null angesetzt. Bid/Ask sei 49.90/50.10 USD je Einheit. Sind fünf Stücke zum Ask verfügbar und ändert sich nichts, kostet der Marketkauf 5 × 50.10 = 250.50 USD. Das ist eine Lernannahme, kein zugesicherter Preis.
Ein Kauflimit für dieselben fünf Einheiten bei 50.00 erreicht Ask 50.10 nicht und wird jetzt nicht ausgeführt. Wir bewerten keine Variante als besser; beide Anweisungen begrenzen unterschiedliche Eigenschaften des Ergebnisses.
| Fall | Kaufgrenze | Ausgeführte Stücke | Kosten, USD |
|---|---|---|---|
| Market bei 5 verfügbaren Stücken | — | 5 | 250.50 |
| Limit bei Ask über Grenze | 50.00 | 0 | 0.00 |
Später wird nur ein Teil ausgeführt
Später seien zwei Stücke zu 49.98 angeboten und unser Auftrag ohne Warteschlange davor bedient. Zwei Stücke werden für 99.96 USD gekauft, drei bleiben übrig. Der nächste Ask 50.05 liegt über dem Limit 50.00; der Rest darf nicht zu diesem Preis kaufen.
Dabei ist unterstellt, dass der Rest weiter gültig ist. Aus Preisen allein erkennt man nicht, ob er noch besteht, verfallen oder storniert ist. Dafür ist der Auftragsstatus nötig, keine nachträglich eingezeichnete Ausführung auf einer Kerze. Es handelt sich um keinen echten Auftrag.
| Zeitpunkt | Verfügbarer Ask | Ausgeführt | Rest | Kosten dieser Ausführung, USD |
|---|---|---|---|---|
| Ausgangssituation | 50.10 | 0 | 5 | 0.00 |
| 2 Stücke, keine Warteschlange davor | 49.98 | 2 | 3 | 99.96 |
| Nächstes Angebot über Limit | 50.05 | 0 | 3 | 0.00 |
Was vor dem Ergebnisvergleich festzuhalten ist
Trennen Sie Wunschpreis, erlaubte Grenze und tatsächliche Ausführung. Chartanalyse kann untersuchen, wann eine Bedingung bekannt war. Student Wyckoff Pro erteilt oder vollzieht aber keine Börsenaufträge. Für diese Übung genügt Papier oder eine Lerntabelle.
- Typ, Seite, Menge und Gültigkeit getrennt erfassen.
- Chartpreis nicht als Beweis für Menge oder Warteschlangenplatz verwenden.
- Teilausführung und Vollausführung unterscheiden.
- Kosten anhand tatsächlicher Ausführungen berechnen, ohne sie doppelt abzuziehen.
Primärquellen
Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.
Der nächste praktische Schritt
Student Wyckoff Pro dient zum Untersuchen abgeschlossener Bars und Speichern der Analyse. Die Plattform führt keine Geschäfte aus; Zugang und Windows-Anbindung erklärt der Leitfaden.
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