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Stop und Stop-Limit: Was bei einer Kurslücke geschieht

Ein Stop definiert eine Aktivierungsbedingung. Die Ausführung folgt zu verfügbaren Preisen nach den Regeln des Vermittlers. Erfundene Zahlen trennen beide Ereignisse.

Alle Zahlenbeispiele verwenden erfundene Lerndaten. Es wurden keine echten Aufträge erteilt.

Welches Ereignis aktiviert den Auftrag?

Der betrachtete Verkaufsstop wird bei Erreichen der Schwelle zum Marktauftrag. Ein Stop-Limit wird dagegen zum Limitauftrag: Verkauf nur zum Limit oder höher. Die Vorgaben begrenzen unterschiedliche Merkmale und garantieren kein gemeinsames Ergebnis.

Auslöser können letzte Abschlüsse oder Quotes sein; Handelszeiten legt der jeweilige Anbieter fest. SEC und FINRA behandeln US-Aktien. Gleiche Namen bedeuten nicht überall dieselbe Mechanik.

Der Kurs überspringt die Schwelle 98

Die vorherige Lernnotierung ist 100. Verkaufsstop 98, nächste qualifizierende Beobachtung 95: Wir nehmen an, dass sie aktiviert. Eine zwischenzeitliche Ausführung zu 98 ist im Modell nicht vorhanden. Anschließend werden angenommen zehn Einheiten zu 94.75 ausgeführt, ohne Preisgarantie.

Zur Schwelle fehlen 98 − 94.75 = 3.25 je Einheit, für zehn also 32.50. Das ist kein vollständiger Handelsverlust: Ein Kaufpreis fehlt. Gebühren sind null.

Erfundene Verkaufsfolge; zehn Einheiten, Gebühren 0
EreignisPreis
Vorherige Beobachtung100.00
Stopschwelle98.00
Nächste Beobachtung: Aktivierung95.00
Angenommene Marktausführung94.75

Warum das Stop-Limit offenbleiben kann

Zum Stop 98 kommt ein Verkaufslimit 97.50. Beobachtung 95 aktiviert den Limitauftrag, doch ein Verkauf zu 95 oder 94.75 ist ausgeschlossen. Fehlt Nachfrage zu mindestens 97.50, erfolgt keine Ausführung.

Auch bei späterer Erholung zählen Warteschlange, Menge, Laufzeit und Auftragsstatus. In diesem Ausschnitt bleibt die Position offen; ein späterer Ausstiegspreis ist unbekannt.

Eine Kurslücke, zwei Vorgaben
AuftragNach AktivierungErgebnis im Lernbeispiel
StopMarktauftrag10 Einheiten zu 94.75 unter den Annahmen
Stop-Limit 98 / 97.50Verkaufslimit mindestens 97.500 ausgeführt; 10 verbleiben bei aktivem Auftrag

Grenzen des Beispiels

Kurslücken müssen nicht diese Größe haben. Unterbrechungen können Ausführungen verzögern; Teilausführungen sind möglich. Ein Stop garantiert keinen maximalen Geldverlust. Ein Stop-Limit begrenzt den zulässigen Preis, garantiert aber keinen Ausstieg. Eine Kerze belegt keinen Brokerstatus.

Drei Felder getrennt dokumentieren

Aktivierung, Preisgrenze und tatsächliche Abschlüsse gehören getrennt ins Protokoll. Abgeschlossene Bars zeigen Beobachtungen, aber nicht jedes verfügbare Gegenangebot. Student Wyckoff erteilt keine Börsenaufträge.

  • Auslöser, Handelszeiten und Laufzeit beim Anbieter prüfen.
  • Stopniveau nicht als tatsächlichen Ausstieg eintragen.
  • Offene Restmengen und unbekannte Ergebnisse erhalten.

Primärquellen

Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.

Der nächste praktische Schritt

Student Wyckoff Pro dient zum Untersuchen abgeschlossener Bars und Speichern der Analyse. Die Plattform führt keine Geschäfte aus; Zugang und Windows-Anbindung erklärt der Leitfaden.

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