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Finanzen · Einstieg

Regelmäßige Käufe und der durchschnittliche Einstandspreis

Wer in regelmäßigen Abständen denselben Geldbetrag investiert, kauft bei niedrigen Kursen mehr und bei höheren Kursen weniger Anteile. Der durchschnittliche Einstandspreis ist die Summe der Anschaffungskosten geteilt durch alle erworbenen Anteile. Er unterscheidet sich normalerweise vom einfachen arithmetischen Mittel der notierten Kaufpreise.

Die Beispiele sind fiktiv und dienen dem Lernen. Der Text wurde mit KI-Unterstützung und redaktioneller Prüfung erstellt und ist keine persönliche Anlageberatung.

So funktioniert es

Entscheidend sind die Stückzahlgewichte. Jeder Preis gilt für die tatsächlich zu diesem Preis gekaufte Menge. Werden stattdessen jedes Mal gleich viele Anteile erworben, passt vor Gebühren das einfache arithmetische Mittel. Gleicher Geldbetrag und gleiche Stückzahl sind somit verschiedene Kaufregeln, auch wenn sämtliche Ausführungstage identisch sind.

Notieren Sie Datum, Geldbetrag, Ausführungskurs und Stückzahl. Sind keine Bruchstücke handelbar, bleibt nicht eingesetztes Geld separat bestehen. Provisionen erhöhen die Anschaffungskosten; Währungsumrechnung kann weitere Kosten verursachen. Ein historischer Schlusskurs dient als Rechenreferenz, beweist aber keine tatsächliche Ausführung zu genau diesem Kurs. Diese Unterscheidung verhindert unrealistische Rückrechnungen für einen echten Sparplan.

Rechenbeispiel

Angenommen werden Bruchstücke, keine Gebühren und drei Käufe über jeweils 120 Geldeinheiten bei Kursen von 12, 8 und 10. Gekauft werden 10, 15 und 12 Anteile, insgesamt 37 für 360. Der Einstandspreis beträgt 360 / 37 = 9,73; das einfache Kursmittel beträgt 10. Bei einem Endkurs von 9 ist die Position 333 wert und weist einen unrealisierten Verlust von 27 auf.

Aussage und Grenzen

Ein Einstand unter dem einfachen Kursmittel beweist keinen Gewinn. Ein anhaltender Abwärtstrend kann weitere Verluste bringen. Die gestaffelte Anlage eines vorhandenen Gesamtbetrags unterscheidet sich zudem von der Anlage neuer laufender Einnahmen. Uninvestiertes Geld, steigende Märkte und Gebühren verändern den Vergleich. Kein Kaufkalender beseitigt das Marktrisiko.

Prüfung am Chart

Wählen Sie drei verfügbare abgeschlossene Monatskerzen und rechnen Sie die Mengen separat nach. Verwenden Sie einheitlich bereinigte Kurse und keine später bekannten Informationen für frühere Entscheidungen. Student Wyckoff Pro unterstützt Chartanalyse; automatische Käufe oder eine persönliche Depotbuchhaltung werden dadurch nicht vorausgesetzt.

Primärquellen

Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.

Der nächste praktische Schritt

Weiter zur Analyse verfügbarer abgeschlossener Tages-, Wochen- und Monatskerzen.

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