Was es zeigt
SW Phase Count hilft, den Reifegrad einer Kursbewegung einzuschätzen. Statt zu vermuten, ein Anstieg dauere schon zu lange, prüft es die Historie schrittweise und markiert abgeschlossene Phasen. Die erste endet mit 9, die zweite mit 13. Es zeigt mögliche Ermüdung einer Bewegung, keine festgelegten Umkehrtermine.
Was es zeigt
SW Parallel Count untersucht mögliche Ermüdung mit einem ähnlichen Zweiphasenansatz wie SW Phase Count, aber anderen Regeln der zweiten Phase. Es prüft Beziehungen zwischen aktuellen Kursen und zuvor gezählten Balken statt nur einen Schlusskursvergleich. Deshalb können SW Parallel Count 13 und SW Phase Count 13 an verschiedenen Tagen erscheinen. Der Vergleich ist nützlich, weil es eigenständige Berechnungen sind.
So entsteht die Zählung. Eine 9 beschreibt die erste Folge. Nach ihrem Abschluss prüft SW Parallel Count passende Balken ab deren erstem Balken; ein Teil der zweiten Zählung kann bereits vorliegen. Danach zählen nur Balken, die die Bedingungen erfüllen. Geprüft werden Schlusskurs, Extremkurse und Fortschritt gegenüber dem zuvor gezählten Balken. Abstände zwischen Zahlen sind normal.
Was es zeigt
SW Extreme Balance I vergleicht höhere Hochs mit tieferen Tiefs. Es zeigt, welche Seite der jüngsten Bewegung aktiver war: Fortschritt nach oben oder Erweiterung nach unten. Berechnet werden positive Änderungen der Hochs und Tiefs über die gewählte Balkenzahl. Das eigene Feld reicht von 0 bis 100; 50 ist die Mitte.
Beide Linien verwenden hier Periode 8, Grenzen 40/60 und eine Verweildauer-Schwelle von 16 Balken. Ein Wert auf der Skala 0–100 ist keine prozentuale Kurswahrscheinlichkeit. Die Berechnung beider Versionen benötigt kein Volumen. Die häufig anderswo genannten 14 und 30/70 sind nicht die Ausgangswerte dieser Plattform.
Was SW Wave Structure zeigt
SW Wave Structure gliedert Kursbewegungen nach festen Regeln in aufeinanderfolgende Anstiege und Rückgänge. Es zeigt den Aufbau eines Abschnitts: Beginn, Entwicklung und Gegenbewegungen. Es ist keine freie manuelle Wellenzählung und verspricht keinen einheitlichen Verlauf aller Charts.
SW Parallel Count und SW Phase Count auf denselben Balken
SW Phase Count, SW Parallel Count und SW Extreme Balance erfüllen unterschiedliche Aufgaben. SW Extreme Balance I/II liefern eine fortlaufende Linie auf einer Skala von 0 bis 100; SW Phase Count und SW Parallel Count markieren Zählphasen bis 9 und 13 im Kurschart. Eine Kombination ersetzt weder die Prüfung der Kursreaktion noch die eigene Risikofestlegung.
Übung: das Verständnis an einem Chart prüfen
- Wählen Sie ein Symbol und einen Zeitraum. Aktivieren Sie zuerst nur SW Phase Count und notieren Sie, welche Phase die jüngste sichtbare Marke abschließt.
- Öffnen Sie anschließend SW Extreme Balance separat. Halten Sie fest, wo die Linie im Verhältnis zu den Grenzen liegt. Eine Zählnummer ist kein Oszillatorwert.
- Prüfen Sie mit SW Wave Structure einen bestätigten Punkt und dessen Bestätigungsdatum getrennt. Schreiben Sie drei Beobachtungen für die drei Fragen auf.
Was die fertige Beobachtung enthalten sollte
Die Notizen unterscheiden Zählabschluss, Linienposition und Strukturbestätigung. Wenn daraus jeweils nur eine Kauf- oder Verkaufsanweisung wird, gehen Sie zu den angezeigten Fakten zurück: Die Werkzeuge allein liefern diese Anweisung nicht.
Primärquellen
Die Quellen erklären Mechanik und Grenzen; die Zahlenbeispiele der Redaktion sind erfunden und keine Marktkurse.
Der nächste praktische Schritt
Öffnen Sie die verlinkte Hilfeseite, wiederholen Sie die Schritte an einem Instrument und notieren Sie Symbol, Zeitraum, Profil und Beobachtungsdatum. So lässt sich das Ergebnis erneut prüfen.
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